Bayern München – VfL Wolfsburg 1:0 (1:0)

Vorgeschichte:
Meister gegen Vizemeister sagt eigentlich schon alles über die Bedeutung der Partie. Und beide Teams sind auch dementsprechend in die Saison gestartet. Trotzdem gehören aber auch die doppelten Doppel-Null-Nummern aus der letzten Saison zur wissenswerten Vorgeschichte. Jeder weiss um die Stärken des anderen und ist entsprechend gewarnt. Für ein paar nette Anekdoten sorgt dabei immer, dass die Statements des Bayern-Trainers von vielen als vielleicht ein wenig untertrieben angesehen werden.
Einen eindeutigen Favoriten kannte die Partie wohl auch deshalb nicht, weil bei Wolfsburg nur zwei von den sechs Offensiv-Spielerinnen auch letztes Jahr schon in Wolfsburg spielten, während bei Bayern umgekehrt nur zwei Neue im Team standen. Ein Umstand der vielleicht eine Rolle spielen sollte …

Headline: Von allem etwas
Auf der Suche nach dem geeigneten Schlagwort für dieses Spiel kann man sich wirklich nur sehr schwer auf irgendetwas festlegen. Es war irgendwie von allem etwas. Ein sehr starkes Fussballspiel in Halbzeit 1. Eine für Bayern gelungene Abwehrschlacht in Durchgang 2. Ein bisschen glücklich, ein bischen verdient für München. Ein bischen unglücklich vielleicht und unverdient für Wolfsburg. Ein bischen aber auch nicht. Dabei fing alles gut an. Bayern hatte die Lehren aus dem Potsdam Spiel gezogen. Man fühlte sich ein wenig an den Vorbericht hier erinnert. Als hätten sich auch die Bayern vieles davon zu Herzen genommen und besser gemacht. Keine Spur von übertriebener Angst vor dem Gegner und kein Spiel, das nach einem “Hauptsache die Null steht” Nichtangriffspakt aussah, wie in der letzten Saison, wo ja auch Wolfsburg mit dem Punkt in München zufrieden war. Vor allem das aufbauende Pass-Spiel aus der eigenen Hälfte war bei den Münchnerinnen deutlich sicherer als noch gegen Potsdam. Immer noch gingen allerdings den 2 grössten Torchancen von Wolfsburg (Simic/Popp) unnötige Ballverluste der Bayern beim Spielaufbau im Mittelfeld voraus. Manchmal spielte Bayern aber sogar Forechecking in vorderster Angriffsfront.
Dass aber in so einem Spiel trotzdem nicht jeder im Hurra-Stil nach vorne rennt, darf und muss so sein. Und dass sich die Mannschaften oft im Mittelfeldbereich gegenseitig neutralisieren, auch. Und so war das auch in Halbzeit eins in einem Top-Spiel, dass sich dieses Prädikat im Gegensatz zu vielen anderen davor viel eher verdiente, und in der ersten Halbzeit eines der besten Spiele der jüngeren Vergangenheit war. Allerdings sorgte die sehr hohe Qualität im permanenten Stören des gegnerischen Mittelfelds naturgemaess für ein häufiges Abwürgen der Offensivbemühungen. Die technischen Fähigkeiten fast aller Spielerinnen, den Ball auch unter Druck zu beherrschen, waren aber sichtbar excellent. Und es war eher ein Mangel in der Gesamtorganisation des Spielaufbaus als in der Klasse der Spielerinnen zu erkennen. Da wurde bei Ballbesitz oft nicht genügend richtig gestaffelte Anspielstationen angeboten. Womit man dann bei den noch ausbaufähigen Details angelangt.
Denn wenn zwei Mannschaften grob vieles gut und richtig machen, dann kommt es eben auf die Details an. Und im Detail hat bei Wolfsburg letztendlich so viel gefehlt, dass am Ende eben auch “nur” das Fazit zu ziehen war, dass man mit ein bisschen mehr Glück auch einen Punkt verdient gehabt hätte. Das ganz Feine, das gefehlt hat, war in Halbzeit eins ein konsequenteres Pressing auch in vorderster Linie a la Potsdam und ein Team. Man nähert sich nämlich allmählich immer stärker früheren 1. FFC Frankfurt Zeiten an, obwohl man sicher einige Dinge besser macht. Aber es ist nicht zu übersehen, dass da 11 tolle Individualkönner ihre Leistung nicht hinreichend in eine gemeinsame Teamleistung umsetzen, was die Offensive anbelangt. Und so war auch die beste Chance, der Pfostenschuss, keine Team-, sondern eine Einzelleistung.

Zu diesem Zeitpunkt hatte sich das Spiel schon lang in eine etwas andere Richtung gedreht. Denn nach der Halbzeit war vieles, was die Bayern und das Spiel ausgezeichnet hatte, verloren gegangen. Plötzlich agierten die Bayern wieder über-vorsichtig. Wolfsburg wurde mehr und mehr überlegen und Bayern konnte kaum noch längere Zeit für Entlastung sorgen. Lediglich Evans konnte die Wolfsburger Defensive ab und zu für eine kurze Zeit in deren Hälfte ins Schwitzen bringen, während sich Miedema wesentlich weniger als in Halbzeit 1 als Anspielstation fallen liess. Und Däbritz ist in solchen Situationen noch sehr steigerungsfähig, wo sie selber mehr zum Ankurbeln für das Spiel tun muss. Der Wechsel gegen die sichtlich emsigere Rolser konnte allerdings auch nicht mehr für einen Umschwung sorgen. Das Spiel war da bereits gekippt. Die Bayern rückten deutlich langsamer nach, selbst wenn man bei Ballbesitz Evans vorne eigentlich alles Vertrauen hätte haben können, dass sich ein Nachrücken lohnt. Und auch defensiv zog man sich nur noch weiter zurück.

Und normalerweise wird ein Spiel nur in der eigenen Hälfte auch über kurz oder lang bestraft. Nur nicht bei den Frauen von Bayern München. Obwohl man bei den Bayern inzwischen ja schon über das wodoo-Stadium hinaus ist und schon wieder nach rationaleren Erklärungen sucht. Wie man letzte Saison gegen Potsdam und Wolfsburg ohne Gegentor davonkam. Wie Lyon statt bei Bayern dann auch noch bei sich selbst einnetzt. Wie Schnaderbeck letzte Saison gegen Evans und in diesem Spiel gegen Simic auf der Linie angeschossen wird. Das kann man ja selbst mit Zauberei schon kaum noch erklären. Oder hat der Zauber irgendwann ein Ende?
Gezaubert haben aber im Defensivbereich insbesondere auch Holstad und Schnaderbeck, die ja im letzten halben Jahr nicht immer in der Startelf Berücksichtigung fanden, so dass man hoffen kann, die Bayern nähern sich langsam einer Idealaufstellung an. Nur der erneute Wechsel im Tor verwirrte, und lässt einen ob gewisser Parallelitäten zu anderen Clubs aufmerken.
Auch fiel Leupolz gar nicht so sehr wie sonst in der Rolle der Akteurin auf, die weit mehr als die anderen energisch die Gegnerinnen stellt. Diesmal haben das auch andere gut gemacht. Nicht nur Holstad rückte einige Male erfolgreich für einzelne Abwehraktionen sogar erfolgreich aggressiv bis weit ins Mittelfeld mit auf.

So gut allerdings die Spielqualität in Halbzeit 1 war, so stark entwickelte sich ein Spiel voller Unzulänglichkeiten in Halbzeit 2 daraus. Da waren die Bayern in Not, und Wolfsburg machte elend wenig daraus. Das seltsam zerfahrene Angriffsspiel der Wolfsburgerinnen stand im krassen Gegensatz zur nach wie vor ordentlichen Defensiv-Ordnung. Da arbeitete man fleissig und gut miteinander und insofern kann man auch nicht sagen, dass es nicht kompakt gewesen wäre, was Wolfsburg anbot. Es mangelte also sicher nicht am Willen und an der Bereitschaft sich für das Team reinzuhauen. Daher war es nicht der typische vernachlässigte Mannschaftsgedanke, wie bei guten Individualisten-Teams sonst oft zu beobachten. Aber was genau war es eigentlich?

Taktisches
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Da muss man nun erst einmal auseinanderdividieren, weil auch eine allgemeine Analyse in diesem Spiel so stark mit der taktischen Entwicklung zusammenhing. Oft sind Spiele von der Taktik geprägt – aber selten dermassen stark beeinflusst wie dieses. Und das trotz aller grossen individuellen Fähigkeiten auf dem Platz. Es gelang aber auch den starken Individualisten kaum, sich dem taktischen Druck zu entziehen, und diesen mit einer oder mehreren entscheidenden Einzelaktion entscheidend zu verändern oder gar zu überlagern.

Und die geänderte taktische Marschroute in der zweiten Halbzeit bei den Bayern führte dazu, dass man fast meinen konnte, nach der Halbzeit hätte man zwei andere Mannschaften spielen sehen. Die eigentliche Grundordnung innerhalb der Mannschaften änderte sich gar nicht sehr, es verschob sich nur alles sehr auf eine Seite. Eigentlich könnte man zwei ziemlich unterschiedliche Spielbeobachtungen schreiben. Eine für die erste, und eine andere für die zweite Hälfte.
So wie die erste Halbzeit davon beherrscht wurde, dass beide sich gegenseitig schon im Mittelfeld energisch bekämpften und kaum Spielraum liessen, so war die zweite Halbzeit davon beherrscht, dass nun Wolfsburg extrem viel Spielraum hatte, aber dem Abwehrbollwerk, das sich da entgegenstellte nicht so Recht beizukommen wusste.
Und da war nicht nur das Feine, das man verbessern muss, um so eine vielbeinige Abwehrmauer wie die Münchner stärker zu bearbeiten. Da stimmte zum Beispiel die Staffelung in die Tiefe selten, bzw wurde nach Balleroberung nicht schnell genug hergestellt. Aber auch Bewegungen in horizontale Richtung, um damit die Münchner Abwehrspielerinnen stärker dazu zu zwingen sich zu verschieben, und dadurch kurzzeitig zwischendurch Freiräume preiszugeben, waren bei Wolfsburg stark ausbaufähig.
Denn das Bayern-Bollwerk stand schon immer gut, und diesmal sehr gut, und Wolfsburg gelang nicht in erforderlichem Masse, es unter Stress zu setzen. Dass dann auch Möglichkeiten entstehen, war zum Beispiel zu sehen, als etwa Abbe in eine kritische 1:2 Situation gebracht werden konnte, und beim Kopfball die Hand zu Hilfe nahm, was zu einer gefährlichen Freistoss-Situation führte. Oder als vor dem Pfostenschuss von Popp Leupolz an der Auslinie den Ball verlor, dann vor der Abwehr fehlte, und Popp dadurch eigentlich viel zu einfach und unbehelligt durch den 6er-Raum ins Sturmzentrum durchlaufen konnte, und erstaunlich unbehindert zum Schuss ansetzen.
Die Einwechslung von Wullaert zur Halbzeit war von der Theorie her sicher begrüssenswert, um durch eine zusätzliche Front-Spielerin eben die fehlende Staffelung zu verbessern. Allerdings litt das Spiel von Wolfsburg noch mehr unter dem Fehlen von Simic. Die war es nämlich, die sich am ehesten sinnvoll in irgendwelche freien Räume bewegte und zum Anspielen anbot. Daher war sie nicht nur die am meisten benutzte Anspielstation in vorderster Reihe sondern ja auch Endpunkt des gefährlichsten Wolfsburger Angriffs in Halbzeit 1. Das war eine der wenigen Male in denen eine Wolfsburger Spielerin einen Laufweg wählte, der einen Steilpass ermöglichte.
Ansonsten ist aber selbst für den Liebhaber flexibler Angriffsrotation die Wolfsburger Grundordnung zuviel gewesen. Die defensive Viererkette war klar. Davor die Doppel 6  mit Bussaglia und Goessling auch noch. Aber dann wurde es nach vorne immer diffuser. Dickenmann bemühte sich meist über links während Bachmann über rechts eher unerfüllt abtauchte. Simics Rolle hätte man als offensive Mittelfelspielerin bezeichnen können, wenn davor noch eine Stürmerin gewesen wäre. So wäre man geneigt, das als hängende 9 zu bezeichnen. Das hing dann aber sehr stark. Und Popp spielte eine Rolle, für die es heute keinen Namen mehr gibt, weil so eine Rolle so exotisch selten ist. Es gab eine kurze Phase, allerdings im letzten Jahrtausend, da hätte man das als Vario bezeichnet.
Ich bin aber nicht sicher, ob das hier wirklich so beabsichtigt war. Der seltsame Positionsmix wäre aber vielleicht zu verschmerzen gewesen. Es war die Spielanlage, das Zusammenspiel der Positionen, die in eine selten zu sehende, weil nicht sehr zielfördernde Komposition zusammenfloss.
Grob gesagt: Jede war ihre eigene Spielmacherin. Blässe, technisch hier verhältnismaessig fehlerfrei, versuchte eigentlich ansatzweise gar nicht so schlecht, aber alleine und somit absolut vergeblich, über rechts irgendwelche Flanken anzubringen, oder für Torgefahr zu sorgen. Boussaglia und Goessling versuchten – jede für sich von der 6er Position Angriffe zu initiieren, ohne dass vorne jemand auf ihre Initiierungen eingehen wollte. Dickenmann versuchte, am linken Flügel irgendetwas, Popp versuchte sich die Bälle zu erobern und dann damit nach vorne zu rennen, bis sie schiessen konnte. Und Bachmann suchte – vergeblich – Anschluss. Da kommt einem fast der Spruch von bestellt und nicht abgeholt in den Sinn. Man sollte sie einmal fragen, wann sie in den letzten Jahren derart wenige Ballkontakte in einem Spiel gehabt hatte.
Dass Maier und Lewandowski auf den Seiten natürlich auch enorm gut dichtmachen, weiss man. Da hätte man dennoch gewünscht, dass Wolfsburg bei der Halbzeitanalyse von Lotzen Mäuschen spielt. Das verdient aber schon noch Erwähnung, wie sie das Auflösen der übervollen Mitte als Alternative sah, und beispielsweise das Ausweichen über die Flügel als wünschenswerte Alternative genannt hat.

Fazit und Ausblick
Ein Sieg in einem “6-Punkte-Spiel” ist natürlich entsprechend wichtig. Allerdings hat Wolfsburg noch sehr lange Zeit, um den Vorsprung aufzuholen. Aber darum sollte es nicht in erster Linie gehen. Es gibt langfristig wichtigere Entwicklungen. Das hat man in Wolfsburg auch schon sehr schön und professionell, wie es sich für einen Profi-Club gehört, zum Ausdruck gebracht. Allerdings fragt man sich ja bei solchen Dingen meist, ob das ein wirklicher Standpunkt ist, ob der grundsätzliche Standpunkt öfter überarbeitet wird, ob man sich manchmal nicht mehr daran erinnert, oder das in erster Linie gemacht wird, um dem Vereinsanhang mit herbeigesehnten Äusserungen zu besänftigen.
Nach dem Gewinn des Tripels geriet Wolfsburg im Folgejahr zunächst in einige Schieflagen. Da war eine ziemlich konfuse Niederlage, ausgerechnet in München, der Auslöser für eine demonstrative Vertragsverlängerung mit dem Trainer.  Und man erklärte die langfristige Weiterentwicklung der Mannschaft zum Primärziel, das über dem Gewinn von Titeln rangierte. Zu dem Zeitpunkt war man auch im Pokal bereits ausgeschieden und hatte in der Meisterschaft keine Chance mehr gesehen. Nachdem man dann allerdings doch noch Meisterschaft und Championsleague holen konnte, war das mit der Weiterentwicklung allerdings kein Thema mehr, die Titel waren ja da.
Und so wehrt man sich seither zwar nicht gegen eine Weiterentwicklung der Mannschaft. Man verwechselt sie aber vielleicht mit dem Zusammenkauf eines immer besseren Einzelspieler-Kaders? Wenn man schon Spielerinnen von der Qualität von Ogimi nur noch ein paar Monate zur Entwicklung Zeit gibt, bevor man neu zukauft, dann hat das vielleicht eher etwas mit der schnellen Hatz nach Titeln, als mit einer langfristigen Weiterentwicklung einer Mannschaft zu tun. Vielleicht besinnt man sich irgendwann einmal ja wieder darauf zurück?
Und vielleicht ist auch hier und da klar geworden, dass die vermeintlich weniger zufriedenstellende Leistung, die man meinte, von Ogimi wahrgenommen zu haben, in Wahrheit möglicherweise wesentlich eher an Defiziten der Mannschaftsentwicklung in puncto Spiel in die Spitze lag.
Wobei in dem Zusammenhang Weiterentwicklung auch die Leistungsentwicklung von Simic gerade interessant zu verfolgen ist. Die hatte wie Ogimi auch anfangs so gar keine Bindung zum Wolfsburger Spiel finden können, wenn man es vorsichtig ausdrückt. Es scheint sich da aber mit der Zeit etwas zu entwickeln?
Und Wullaert? Das wäre wirklich fast ein kleines Wunder, wenn sie eine Entwicklung zustandebrächte, die Ogimi und Simic nicht geschafft haben.

Bei Bayern gibt die Richtung nach diesem Spiel Anlass zu verhaltenem Optimismus. Es war nämlich erstaunlich positiv, wie man aus den Fehlern im Spiel gegen Potsdam gelernt hat. Dass der Optimismus allerdings trotzdem nur verhalten daherkommt, ist vor allem dem Spielverlauf in Halbzeit 2 geschuldet. Und natürlich der Tatsache, dass man bei aller Freude über die stabile Defensive nicht vergessen sollte, dass man offensiv während der 90 Min die Wolfsburger Abwehr nur sehr, sehr selten in Gefahr bringen konnte. Gegen Turbine kam man erst zu Toren, nachdem die dazu Einladungen verteilt hatten, und seitdem hat man in 3 Std. 2 Standardsituationen und ein Weitschusstor zu verzeichnen. Da kann man schon froh sein, dass man in dieser Saison nur noch einmal in den Westen reisen muss, weil Nullnummern wie in Duisburg und Essen immer drohen.

Spielerin des Spiels: Evans
Knapp vor Holstad und schon wieder nach dem Potsdam Spiel. Damals waren es die spielentscheidenden Tore, die man mit ihr in Verbindung brachte. Diesmal war es die Tatsache, dass sie wiederum ein unglaubliches Laufpensum absolvierte, und in Halbzeit 2 am ehesten auch noch für ein wenig Entlastung sorgte, als ihre Mitspielerinnen sie ziemlich wenig unterstützten. Und das war wichtig, um die Gegenwehr wenigstens ein wenig aufrechtzuerhalten und den Druck nicht noch stärker werden zu lassen.

 


Noten:

Bayern München

Korpela:6.5
Wenig beschäftigt konnte sie sich nur über ein paar Fangübungen auszeichnen.

Maier: 8
Die wichtige Anspielstation aus Halbzeit 1 war in Halbzeit 2 leider verschwunden. Aber defensiv stabil.

Abbe: 8
Solide wie immer und mit gutem Stellungsspiel. Leider ein unnötiges Handspiel. Aber + 0.5 für das Tor

Holstad: 9
Sehr solide hinten. Konnte öfter Bälle stehlen. Sehr schöne Direkt-Ablage auf Miedema.

Schnaderbeck: 8.5
Da war fast kein vorbeikommen

Lewandowski: 8
Gewohnt solide. Könnte das Spiel fast noch aktiver an sich reissen

Leupolz: 8
Gewohnt zweikampfstark und kaum auszumanövrieren.

Behringer: 8
Gewohnt solide mit auffallender Ruhe am Ball.

Däbritz 6.5
Noch steigerungsfähig, wenn sie mehr für das Spiel tun muss.

Miedema: 7.5
Bot sich in Halbzeit 1 viel nach hinten an. Verpasste das unverständlicherweise in Halbzeit 2

Evans: 8.5
War immer unterwegs und anspielbar, was besonders in Halbzeit 2 mangels Unterstützung sehr schwer war.


 

VfL Wolfsburg:

Schult: 6.5
Nicht viel zu tun. Das Tor nicht absolut unhaltbar vielleicht, aber das hätte schon eine Wahnsinnstat gebraucht.

Blässe: 8
Einerseits wie immer sehr aktiv. Diesmal auch selbstbewusst. Kam aber schon zu mehr Flanken.

Fischer: 6.5
War zwar da, wo es brenzlig war, konnte aber nicht immer entscheidend klären.

Peter: 7.5
Spielte gewohnt solide ohne allerdings brenzlige Situationen zu entschärfen.

Maritz: 7
Ok., aber etwas mehr Initiative wäre manchmal wünschenswert.

Goessling: 7.5
Verteilte diesmal eher im Jobsharing mit Boussaglia. Zeigte schon offensiv auffälligere Spiele.

Boussaglia: 8
Aktiver als man sie aus Frankreich in Erinnerung hatte. Aber auch keine zündende Idee.

Popp: 8.5
Als Einzelleistung sehr gut. Holte Bälle. Kreierte Chancen. Aber alles alleine.

Dickenmann: 8
Der enormen Arbeitsrate fehlte letztlich nur eine entscheidender Abschluss.

Simic: 8.5
War bis zur Auswechslung nicht nur aktivste, sondern auch gefährlichste Wolfsburgerin.

Bachmann: 6
Was sie kann steht ausser Frage. Das nützt aber nichts, wenn man kaum mitspielt.

Wullaert: 7
Tauchte im Ogimi-Dreieck genauso unsichtbar ab. Bemühte sich aber um Spielteilnahme.

 

Links:

offizielle DFB-Daten:
dfb – offizielle Datenseite zum Spiel Bayern München – VfL Wolfsburg

Video:
dfb.tv Bayern München – VfL Wolfsburg in voller Länge

Die Super-Theorie-Seite hat auch einen Spielbericht zum Frauenfussball:
spielverlagerung.de – (sonst leider eher mit dem taktisch minderetwickelten Männerfussball beschäftigt 😉 )

Und Bayern bringt immer eine Analyse bei Heimspielen:
FC Bayern – offizieller Blog; sehr zur Nachahmung empfohlen!

2 thoughts on “Bayern München – VfL Wolfsburg 1:0 (1:0)

    1. Danke auch für den Hinweis!
      Impressum sollte man halt lesen. Da muss ich wohl einiges neu sortieren.
      Das war immer so dicht “dran”. Wie auch immer. Wohl Pech für Bayern, zumindest was den Frauenbereich angeht.

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