1.FFC Frankfurt – Turbine Potsdam 1:0 (0:0)

Vorgeschichte:
Das klassische Duell im deutschen Frauenfussball schlechthin steht auch im Zeichen der Veränderung.
Hier wurden deutsche Meisterschaften entschieden und Frauenfussballgeschichte geschrieben. Es wurde typisiert zum Duell “hart arbeitender armer kleiner Ausbildungsverein” gegen “Mondän bankengesponserter Stareinkäuferverein” Und auch einige Potsdamerinnen folgten dem Ruf aus Frankfurt. Als Zeichen der Veränderung mag auch gelten, dass nun mit Huth und Schmidt 2 Spielerinnen den umgekehrten Weg gingen. Die direkte Vorgeschischte schreibt einen klaren 2:0 Erfolg Potsdams in der Vorrunde, einen 5:1 Sieg Frankfurts in der Rückrunde und eine 1:2 Heimniederlage für Frankfurt im Pokalhalbfinale. Sowie einige Veränderungen im Spielerpersonal im Sommer auf beiden Seiten. so dass genaue Standortbestimmungen noch schwer waren.

Headline: Duell im Schatten?
Deshalb das Fragezeichen. Ist es das schon? Das Duell im Schatten der “Grossen”. Steht oder stand es schon im Schatten des “Grossen” Duells Bayern – Wolfsburg. An diesem Spieltag schon. Was wird die Zukunft bringen? Auf jeden Fall noch hoffentlich viel Arbeit für diese beiden. Da ist nämlich schon noch Luft nach oben, und man weiss nicht, ob dieses Duell nicht leistungsmaessig näher an Freiburg – Hoffenheim lag, als an Bayern – Wolfsburg. Auf jeden Fall irgendwo dazwischen. Wobei man natürlich aufgrund dieses Spiel eher Frankfurt zutrauen könnte, da noch mitzuhalten.
Turbine konnte seine Stärken erneut nicht hinreichend ausspielen. Im Gegenteil. Man zeigte, wie sehr man davon abhängig ist, mit mehr Engagement und Einsatzwillen aufzulaufen, als der Gegner, um mit den anderen Grossen mithalten zu können. Und da in diesem Spiel sogar Frankfurt den insgesamt lauffreudigeren Eindruck machte, kann man von Glück sagen, nicht stärker unter die Räder gekommen zu sein. Es mag verständlicherweise für viele interessanter sein, wenn ein Spiel nach 20Min schon 2:2 stehen könnte. Besonders wenn man den zeitnahen Vergleich zur zwar drögen, aber hochqualitativen Mittelfeldblockadeschlacht der 1.Halbzeit aus München hat. Aber es war auch ein Zeichen für das schwächere Niveau dieses Spiels. Allein wie hier oft die Bälle bei der Annahme vom Fuss sprangen. In München musste jede Spielerin den Ball beherrschen. Und tat das auch weitgehend. Eine schwache Annahme, und der Ballbesitz wäre direkt zum Gegner gegangen. Da waren hier manchmal schon krasse Unterschiede zu sehen.
Wer am Anfang darauf gesetzt hat, dass Potsdam ähnlich aggressiv und lauffreudig Auftritt wie zuletzt in München, oder beim Heimsieg letztes Jahr gegen Wolfsburg, der traute seinen Augen kaum. Es war Frankfurt, das hellwach startete. Zwar nicht in dem es ein aggressives Pressing aufzog. Aber mit schnell vorgetragenen Angriffen über die diesmal sehr laufstarke Islacker und Dauerbrenner Garefrekes, die immer wieder schnell Unterstützung bekamen von einem sehr lauffreudigen Duo Ogimi und Groenen. Die war vielleicht etwas überraschend in die Startaufstellung gerückt, war aber mit riesigem Lauf- und Zweikampfpensum eine der “Entdeckungen” des Spiels. Und die andere war Islacker. Die kannte man eher als abschlussstarkes Strafraumgespenst. Diesmal leider gar nicht abschlussstark, vergab sie alleine vor Schmitz fast kläglich, und zielte bei einem schönen Heber an die Latte unglücklich fast zu genau. Dafür absolvierte sie ebenfalls ein grosses Laufpensum, bot sich ihrem Mittelfeld ständig als Anspielstation, war auch zur Stelle, wenn die Abwehrspielerinnen ausrutschten, aber vor allem: bereitete das erlösende Tor vor. Natürlich war das highlight ihrer Karriere das Siegtor im Championsleague-Finale. Aber hier darf man gratulieren zum ersten Top-Spiel in der Bundesliga, dem sie massgeblich mit den Stempel aufdrückte.
Bereits in Hoffenheim wurde Islacker zur Spielerin des Spiels, allerdings dort eben wegen der oben erwähnten Strafraumfähigkeiten. Man konnte sich das vor dem Spiel nur schwerlich vorstellen, aber man hat in diesem Spiel das Fehlen von Sasic nicht gemerkt. Well done, 1.FFC!
Und das war auch schon im groben die Geschichte des Spiels. Viel mehr war nicht bei Turbine – Wäre da nicht Huth gewesen, die so ziemlich die einzige war, die vor dem Kasten von Schumann für Wallung sorgte. Vor allem als sie in der ersten Halbzeit ganz knapp im Abseits und in der zweiten Halbzeit nach feinem Solo allerdings überhastet die grössten Chancen für Turbine hatte. – Neben ein paar zum Teil äusserst knappen Eckbällen, bei denen jedesmal Gefahr drohte.
Warum Turbine diese zwei Gesichter zeigt, wird also weiter eines der letzten grossen Geheimnisse unseres Jahrhunderts bleiben, denn auch hier gab es wie im Pokalendspiel keinen ersichtlichen Grund wie Nervosität, Verletzungen, Überbelastung, warum man am Anfang einer Saison eine fast noch weniger inspirierte Leistung zeigte, wie beim 1:5 zu Jahresbeginn. Damals nämlich war der Leistungsunterschied zwischen beiden Teams nicht so gross, man kassierte dafür ein paar dumme Tore. Heute hatte man bei deutlicherem Defizit aber im Gegensatz zu damals das Glück, dass Frankfurter Pech und Unvermögen die eigentlich verdiente Abreibung verhinderten.
War man in München überrascht, wie stark man in den letzten 30 Min. einbrach, so war man hier fast schon überrascht, dass zum Ende hin plötzlich überhaupt noch Leben in ein Team zu kommen schien, und man sich mit der Niederlage nun plötzlich doch nicht abfinden wollte, um die man vorher 80 Minuten lang mitgelaufen war.
Umgekehrt war es diesmal schon wieder Frankfurt, die zum Ende hin nachliessen, auch wenn man sich nicht den ganz grossen Chancen gegenüber sah. Ein auf irgendeine Art und Weise “reingepresstes” Tor ist aber immer drin, wenn der Ball sich oft im oder am eigenen Strafraum befindet. Da wäre es sicher wünschenswert und irgendwann sicher einmal auch notwendig, ein Spiel auch mit nur einem Tor Vorsprung  durch mehr eigenen Ballbesitz kontrollierter zu Ende zu bringen, als einem aufkommenden Gegner die Möglichkeit zu geben, den Ball allzu leicht in die Frankfurter Gefahrenzone zu bekommen. Dieses Problem sah man nun schon zum zweiten Mal hintereinander. Wie das gegen Essen war, kann man leider nicht beurteilen, wäre aber interessant zu erfahren. Dabei hätte man hier sogar selber eigentlich die Möglichkeit haben müssen, wie gegen Essen zum Schluss alles klar zu machen. Da verendeten dann aber 2 sehr vielversprechende Kontersituationen auf dem Weg in den gegnerischen Strafraum wegen scheinbar akuten Kräftemangels dann aber doch recht traurig. Das freilich tat der Freude nur wenig Abbruch, denn Turbine kam gegen Ende auch nur noch zu einem Flachschuss aus zu spitzem Winkel, so dass Frankfurt nach den Stolpersteinen Essen und Hoffenheim auch gegen Potsdam ohne Punktverlust blieb.

Taktisches
AFBL-FFCPot
Beide spielten die gewohnten Formationen mit einer 3er Abwehr (s.Skizze). Man darf dazu hier vielleicht einmal erwähnen, dass da gewisse Unterschiede zu dem bestehen, was im Männerbereich allgemeinhin als 3er Kette bezeichnet wird.
Vor allem in einer wenig gespielten Abseitslinie wäre hier Dreieck teilweise die geeignetere Bezeichnung. Doch diese Feinheit nur am Rande. Auf den Flügeln kam es oft zum typischen Paar-Duell Rauch – Hendrich. Kemme – Crnogorcevic auf der anderen Seite sah man vielleicht etwas seltener.
Laudehr spielte bei Frankfurt aus einer 6er Position heraus, während Ogimi die meisten Angriffe vorbereitete. Groenen war fast überall zu finden. Bei Turbine diesmal Wälti und Kellond-Knight in der Zentrale hinter Haneback, mit Rauch links und Kemme auf der rechten Aussenbahn. Sie wurde später – nach einem freilich unschön geführten Luftzweikampf von Crnogorcevic – ausgewechselt, spielte aber von Anfang an offenbar nicht mit Vollgas und konnte so auch kaum Akzente für Turbine setzen.

Über Potsdam bleibt nicht viel taktisches zu sagen, wenn man sich nicht aggressiv genug verhält. Oder besser gesagt ist es vielleicht besser, dann nichts mehr zu sagen, denn da treten dann zu viele Problemstellen zu Tage. Oder noch besser gesagt, auch da offenbart sich eine Menge Anschauungsmaterial, weil man sieht, was man alles deutlich besser machen kann.
Das zieht sich dann von hinten durch das Mittelfeld nach vorne. Die ganze Spielanlage basiert auf starker Zweikampfführung und aggressivem Spiel. Weil die mannschaftliche Organisation ansonsten nicht sehr gut eingespielt scheint. Auch die Einführung eines Plans B, sozusagen eines geordneten Rückzugs, würde man Turbine wünschen, falls das aggressive Pressing im Mittelfeldbereich nicht aufrecht erhalten werden kann, und man unter Druck gerät. Bereits in München war interessant zu beobachten, wie schnell dann Löcher in der Defensivarbeit entstehen. Auch hinten sieht man das gleiche Problem. Auch die Abwehrorganisation basiert hauptsächlich auf der Voraussetzung, dass man hat die besseren “Zweikämpferinnen” hat. Sobald dabei aber Probleme auftreten, wäre im Abwehrverbund eine bessere Koordination gegenseitiger Unterstützung möglich.
Und so kam es, wie es kommen musste:
Auch wenn mit noch ein wenig mehr Glück auch diese Situation hätte überstanden werden können. Eine Aneinanderreihung von Abwehrproblemen brachte Frankfurt das Tor. Die Frankfurter Spielerinnen durften sich dabei zunächst über mehr als 10 Stationen in der gegnerischen Hälfte den Ball zuschieben und zurechtlegen, ohne dabei einmal wirklich energisch angegangen zu werden. Dann hat man Priessen beim Anspiel auf Islacker alle Zeit der Welt zum Anvisieren gegeben. Da war Priessen schon nur noch ca. 30m von der gegnerischen Grundlinie entfernt, und hatte immer noch keine Gegnerin in fast 10m Umkreis. Da musste wirklich eine genaue Vorlage dabei herauskommen. Wesely liess man mit Islacker im Strafraum 1:1 alleine, statt dort abzusichern. Wobei Wesely dahinten dann so alleine war, dass man eigentlich kaum anders gekonnt hätte, als mit dem berühmten Schritt nach vorne die Stürmerin abseits zu stellen. Und genauso entspannt, wie man vorher Priessen beim Flanken zuschaute, schaute der Rest, wie Islacker den Ball auf Garefrekes legte. Siwinska hatte als einzige immerhin noch reagiert und mitgespielt statt zugeschaut – aber nicht schnell genug umGarefrekes noch entscheidend zu hindern.
Frankfurt dagegen überraschte besonders in Halbzeit 1 mit vielen schnell und weiträumig vorgetragenen Angriffen. Immer wieder stiessen die Spielerinnen in die weiten Freiflächen, die die Potsdamer Defensive anbot. Und das war zwar auch leichter, als es mit Sicherheit zum Beispiel gegen Hoffenheim war. Aber es erforderte natürlich auch ein schnelles Nachrücken, das gegen Hoffenheim weniger zu sehen war. In der Defensivarbeit war das auch ausreichend, denn das lauffreudige Mittelfeld mit Groenen und Ogimi voran, schaltete auch meistens schnell genug wieder nach hinten um. Einzig die Abwehr von Eckbällen war nicht sehr souverän. Da gab es doch öfter Möglichkeiten, den Ball besser und eindeutiger aus der Gefahrenzone zu klären.
Und es wurde nicht so deutlich, weil Garefrekes da immer wieder einmal spontan auftauchte, und Islacker und Groenen durch ihre Laufarbeit das öfter vergessen liessen. Aber die Aussenbahnspielerinnen hatten noch eine Menge mehr Möglichkeiten, sich aktiver ins Spiel einzubringen.

Fazit und Ausblick
Ein Sieg in einem “6-Punkte-Spiel” ist natürlich wichtig, wenn das noch ein 6-Punkte-Spiel war. Oder “nur” ein schweres Heimspiel? So rosig sind die Aussichten für Turbine nach dieser Leistung – anders als noch in München – nämlich nicht. Dass Hoffenheim den Frankfurtern deutlich mehr Probleme bereitet hat, spricht eine deutliche Sprache. Ob eine der Potsdamerinnen hinten das Leistungsvermögen von Demann erreicht? ??? Oder ist zu befürchten, dass Potsdam mit so einer Leistung auch gegen die “Kleinen” Probleme bekommt? Da ist man fast geneigt zu fragen, ob die Freiburger Niederlage nicht deren übergrosser Vorsicht geschuldet war. Wenn Potsdam es nicht hinbekommt, konstant die Laufbereitschaft wie in den ersten 60Min in München abzurufen, braucht man sich um die angepeilte Championsleague-Qualifikation jedenfalls wohl nicht mehr lange den Kopf zu zerbrechen. Worüber man sich einen Kopf machen könnte, wären die Leistungen von Hanebeck und Mauro. Während Hanebeck ihre spielerischen Fähigkeiten deutlich stärker einbringen muss, um einen Startplatz zu rechtfertigen, könnte man sich Mauro auch auf der Hanebeck-Position vorstellen. Sie hat heute zwei Chancen ganz fein vorbereitet, scheint aber im Sturmzentrum zumindest derzeit nicht die richtige Anbindung zu finden. Mit Einzelaktionen a la Huth kommen eher dynamische Spielertypen zum Zug.

Sich einen Kopf um die Championleague-Plätze machen, darf allerdings Frankfurt. Auch wenn hier noch längst nicht alles auf dem Level von Bayern und Wolfsburg war – Man hat ja noch einige Qualität in der Hinterhand. Nicht nur die verletzte Maroszan. Schmidt wird die Mannschaft sicher qualitativ voranbringen können. Ebenso Clark. Und vanEgmond wünscht man sehr, dass sie die Chance nutzt, und sich mehr bei Garefrekes anschaut, wie auch schlaksige und individualtypisch vielleicht nicht sehr lebhafte Charaktere sich sehr aktiv und lebhaft verhalten und in ein Spiel einbringen können.

Spielerin des Spiels: Garefrekes
Da war jetzt im 4. tv-Spiel der Saison zum 4. Mal keine Spielerin herausragend. Ein weiteres Zeichen, dass das Niveau sich angleicht, und die Spielerinnen sich mit positionsspezifischen Leistungen hervortun. Islacker und Groenen, die sicher auch den Bonus haben, dass man das von Ihnen nicht ganz so erwartet hätte, wurden bereits erwähnt. Und für Schmitz ist Schade, dass sie nicht für ihre Leistung belohnt wurde, sondern auch zu den Verlierern des Spiels gehörte. Dabei hat alleine sie schon fast so viele Gegentore verhindert, dass Turbine nicht mit einer ähnlich empfindlichen Packung nach Hause geschickt wurde wie letztes Jahr. Also ist es wieder einmal Garefrekes, die man hoffentlich zum Weitermachen überreden kann, solange sie den “Jungen” noch so davonlaufen kann, und die die Entscheidung herbeigeführt hat, weil sie die Situation am schnellsten erfasst, und dann auch clever abgeschlossen hat.

 

Noten:

1.FFC Frankfurt

Schumann:7.5
sehr stark bis auf die knappe Ecke in Hz1.

Hendrich: 6.5
Muss für N11-Ambitionen mehr aus ihrer Seitenüberlegenheit gegen Rauch machen.

Priessen: 7
Solide wie gehabt

Kuznik: 8
Wie immer “Kopf” der 3er Formation.

Bartusiak: 7
Solide wie Priessen

Crnogorcevic: 6.5
Defensiv solide.

Laudehr: 7.5
Ist zwar kein Taktgeber. Aber bitte noch mehr gezielte Sololäufe.

Groenen: 7.5
Stark.

Ogimi: 8
Hielt die Fäden des Spiels in der Hand. Noch ein paar Feinheiten fehlten

Garefrekes 8
Startete noch stärker. Lies aber nach. Unersetzlich

Islacker: 8
Liess im Duett mit Garefrekes Sasic vergessen

 


 

Turbine Potsdam:

Schmitz: 9
Hielt Turbine mehrfach mit Klasseparaden im Spiel. Highlight der flache Ball von Islacker.

Kemme: 6.5
Wäre gebraucht worden als Einsatz-Vorbild.

Wesely: 7
War am ehesten zur Stelle, wo gebraucht.

Siwinska: 6
Solide bis auf die Ausrutscher-Vorarbeit für Islacker.

Kulis: 6.5
Ordentlich unauffällig. weder positiv noch negativ.

Rauch: 6
Wird athletisch besser. Konnte aber immer noch wenig beitragen.

Kellond-Knight: 6
Solide wie gewohnt. Das klare Vergeben guter Freistoss-Chancen ist ein Motivations-Killer

Wälti: 6.5
Man möchte einmal erleben, dass sie sich als Leader gegen eine Niederlage stemmt.

Hanebeck: 5.5
Wenn sie ihre technische Qualität nicht ausspielen kann, hätten auch andere die Startelf verdient.

Mauro: 6.5
Zeigte technische Qualitäten nur zur Vorbereitung von Chancen.

Huth: 7.5
Einziger Gefahrenherd. Sehr lebendig.

 

 

Links:

offizielle DFB-Daten:
dfb – offizielle Datenseite zum Spiel 1. FFC Frankfurt – Turbine Potsdam

Video:
dfb.tv noch nicht verfügbar

Video:
hr-online: video-mitschnitt der live-Übertragung

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