AFBL Spielerwechsel zur Saison 2016/17 (laufend weiter aktualisiert)

Und irgendwann hat man dann aufgehört …

Als man sah, dass man über Einzelfälle nicht reden mag, wenn man wenig planvolle Zusammenhänge sieht.

Bayern München.
vanderGragt als Alternative für die 3er Reihe macht soweit sicher Sinn. Mal sehen, ob sie sich mit den anderen auch so gut ergänzt. Andererseits hätte eine Verstärkung statt einer Alternative auch Sinn gemacht. Wo Laudehr spielen soll, bleibt abzuwarten. Es sieht aber so aus, als hätte man allgemein auf mögliche Aussenbahnspielerinnen geschaut. Auch soweit sinnvoll, da man für Lewandowski und Maier wenig back-ups im Kader hat. Nur, Problemstelle ist das Zusammenspiel in den gegnerischen Strafraum, nicht die Aussen.

VfL Wolfsburg
Man erspart sich besser einen Kommentar zur Personalpolitik. Allgemein hat man in der Zeit bis 2013 viele, viele gute Spielerinnen geschickt angelockt ohne der Krösus der Liga zu sein. Da müssen fähige Leute verantwortlich gewesen sein.

1.FFC Frankfurt
War ja schon eine Besonderheit des Frauenfussballs, dass man ausgerechnet in dem Jahr noch den CL-Titel geholt hat, weil man auf dem Weg zum Titel nie auf einen guten Gegner traf, als das Geld schon ausgegangen, und der Kader personell schon geschwächt war. Aber nun ist das Geld ganz weg, und über die Personalpolitik kann man nichts sagen, weil man nicht weiss, wie gross der Sparzwang genau war.

SC Freiburg
Caro Simon und sonst keine gestandene Spielerin. Nach gefühlten 20 letzte Saison eigentlich sicher eine vernünftige Konsolidierung. Andererseits hätte man natürlich dann auch auf die Schwachstellen im Kader reagieren können, die sich inzwischen offenbart haben.

SGS Essen
Da tat sich sicher noch nie viel, aber so wenig wohl auch noch nie

SC Sand
Schade, dass man sich wohl nicht so von Ilaria Mauro trennen konnte

 

Laura Feiersinger nach Sand

Direkt das Gleiche wie bei Jenny Gaugigl nochmal. Warum nicht im Winter schon? Klar hat sie bei den Bayern zu dem Zeitpunkt noch Vertrag gehabt und wohl mehr bekommen als in Sand, und daher nicht ab Winter auf das Geld verzichten wollen. Aber das hätte man mit Bayern sicher regeln können. Auch so hatten sie absehbarerweise nichts von Laura die letzten Monate. Und wenn sie nun schon ein Weilchen bei Sand gespielt hätte, hätte Bayern (und auch sie selber) besser gesehen, inwieweit eine Verlängerung doch vielleicht noch sinnvoll gewesen wäre.

Nach ihrer Verletzung hat man sie kaum noch spielen sehen. Nur in der N11 gegen allerdings schwache norwegische Aussenverteidigung. Da war sie in Hz1 total untergetaucht, so dass man schon Befürchtungen hatte. Konnte allerdings in Hz2 aufdrehen und der grösste Aktivposten auf dem Feld werden. Mal sehen, welches Gesicht wir in Sand sehen. Man meint allerdings, sich auch von früher schon an sehr unterschiedliche Leistungen erinnern zu können. Zu befürchten steht allerdings, dass sie nun mangels Erkenntnis auf dem rechten Flügel eingeplant ist, was wahrscheinlich ein Fehler wäre. Bei richtiger Verwendung allerdings auch eine derjenigen Spielerinnen, die Bayern oder Wolfsburg verlassen (müssen), mit denen man aber Bayern und Wolfsburg schlagen kann.

Jenny Gaugigl nach Sand

Lange nichts dazu geschrieben, weil wenn man nichts sagen kann, muss man auch nichts schreiben. Die gute Jenny hat man ja schon ewig nicht mehr gesehen (Valais-Cup kurz?) und kann sie aktuell nicht einschätzen, da – soviel ist klar – ihre Leistung von ihrem aktuellen Athletik-Trainings-Zustand abhängt – fussballspielen kann sie. Was man dazu aber fragen kann ist, warum nicht schon im Winter? Wäre sportlich für alle da schon das Beste gewesen, und Sand und Gaugigl wären in der Entwicklung schon ein halbes Jahr weiter. Also vielleicht private Gründe? Ausbildung? Sie will Teilzeit(?) – arbeiten? Sicher bravo! Das ist eigentlich fast das interessante daran. Müsste man mehr Teilzeitstellen für die Spielerinnen finden? Dabei ist es ja für kaum einen Arbeitgeber von eingebundenen Berufsangeboten sehr attraktiv jemanden zu haben, der nach ein bis zwei Jahren wohl ziemlich sicher wieder weg ist.
Andererseits wünscht man auch ihr die Einsicht (leider wohl auch vergeblich) jemanden zu haben, der ihr Athletik-Training noch ein paar Prozent steigern kann und ihr eben einmal Eis und Pizza vom Speiseplan streicht.

Lina Magull in Freiburg

Gehört das in die Kategorie Wechsel? Komisch ist das Konstrukt “Ausleihe” bei den Frauen sowieso. Wenn es (so gut wie) keine Ablöse gibt, stellt auch ein Vertrag mit einer Spielerin quasi keinen “Wert” dar. Also auch so eine seltsame Kopie aus dem Männerbereich, die bei den Frauen eher seltsam anmutet. Könnte wohl genausogut komplett wechseln, und wenn Wolfsburg sie nächste Saison dann wiederholen wollte, hat man ob mit oder ohne alte Vertragsvereinbarungen alle Möglichkeiten, sie wiederzubekommen, wenn sie will, und Freiburg keine, sie zu halten.Allerdings hat Lina ja auch schon in Freiburg gespielt.

Betrachtet man unabhängig davon Vor- und Nachteile, so ist der Verbleib vielleicht eigentlich ein Nachteil, aber auch wieder doch keiner. Wenn Magull in den “grossen” Teams spielen sollte oder wollte, müsste sie ihren Spielstil entsprechend anpassen. Bzw man ihren Spielstil anpassen. Und wenn das nun nicht geschieht, ist es wohl – für sie insbesondere – ein Nachteil. Dass man da die Spielanlage optimiert, ist aber nach den bisherigen Erfahrungen in der FBL sowieso wohl mehr Wunschdenken. Es gelingt eigentlich nur selten in einfacheren Ausnahmefällen. Bevor man so etwas erfolgversprechend anpackt, muss man vorher erst erkennen, was zu verbessern wäre. Und insofern ist es dann wohl eher doch kein Nachteil, weil sie in Wolfsburg “ihren Stiefel” genauso weiter kicken würde wie bisher und wie anderswo auch.
Aber damit bleibt dann der Vorteil, dass es wohl fast jeder Spielerin gut tut, wenn sie weiss, dass sie sich auch einmal einen Fehler erlauben darf, ohne dass es sie gleich den Platz in der Mannschaft kosten könnte. Daher spielt sie in Freiburg mit mehr Freude, was man ihr auch deutlich anmerkt. Und auch mit den nötigen Anpassungen hätte sie es in Wolfsburg schwer gehabt. Also lieber in Freiburg spielen, als in Wolfsburg nicht. Trotzdem wäre es auch für Freiburg wichtig, dass man mit ihr zumindest daran arbeitet, nicht das Tempo aus dem Spiel zu nehmen. Und die richtige Rolle hat man auch noch nicht gefunden. Einfach verrückte Sachen ausprobieren würde helfen. Alles ausser TH.

Sarah Zadrazil nach Potsdam

Mit den Verpflichtungen vom US-College System hatte Potsdam zuletzt auch schon eher weniger Glück. Allerdings konnte man Zadrazil ja theoretisch auch in der österreichischen N11 etwas eingehender beobachten. Da war sie gegen Norwegen aufgrund ihrer US-geschult läuferisch-athletischen Stärke sicher über dem Durchschnitt. Spielte so eine Art Lidja Kulis mit mehr Fokus auf selbst mitspielen – und auch im MF. Ob das dann eine Verstärkung für Turbine darstellt, kommt wohl auch darauf an, wie man sich positionieren möchte und wie viele Verletzte man hat. Und im wesentlichen auch, wie sich Zadrazil an die Anforderungen anpasst. Wenn das klappt, wovon man ausgehen möchte, wird man sicher mehr Freude an ihr haben, als an den letzten US-Verpflichtungen.

Sharon Beck nach Hoffenheim

Hm. Hoffenheim kann ja Spielerinnen holen, wenn sie wollen. Man fragt sich allerdings, wie das irgendwo zur Hoffenheim-Logik passt, wenn man sich immer als Ausbildungs- und Talenteverein sieht. Die Zweite ist Meister in Liga2. Die U17 vorne dabei. Und dann holt man aber letztlich andererseits doch die Talente anderer Vereine um sie dann doch den eigenen vor die Nase zu setzen. Ein richtig geführter Ausbildungsverein holt vielleicht ein paar Korsettstangen, die dann auch klar besser sein sollten als die eigenen Talente, um einerseits dadurch der Mannschaft zu deutlicher Mehrleistung zu verhelfen und andererseits die besten eigenen Talente dadurch zu unterstützen und das Niveau in Spiel und Training zu steigern.

Allerdings hat Sharon Beck sehr gute Anlagen und ist spielerisch vielleicht besser, als die meisten Nationalspielerinnen. Nur mit der Lebhaftigkeit hapert es eben ein wenig. Aber das kann man vielleicht noch geradebiegen. Auch wenn auch das eine enttäuschend zähe Entwicklung war: es wurde immerhin langsam besser. Und auch sonst heisst es für die gute Beck leider auch Daumen drücken. Von Leverkusen nach Hoffenheim zu wechseln ist eher auch nicht etwas, was einen sportlich arg viel weiterbringt. Andere Gründe werden also vorrangig gewesen sein. Andererseits wird damit die Auswahlpolitik von Freiburg auch immer mehr offenkundig. Ob man gut fährt, Simon zu holen, wenn Ewers, Gasper und nun auch Beck ebenfalls wechselwillig sind, wird sich zeigen.

Simone Laudehr nach München

Der Zeitpunkt sieht irgendwie nach einer Spontanaktion aus. Frankfurt weiss Bescheid, dass es nun kleinere Brötchen backen muss. Eine gute Woche später der Wechsel. In München ist dabei der Sättigungszustand längst erreicht. Wer es nicht versteht Vero Boquete in der Mannschaft unterzubringen, der läuft Gefahr, bessere Spielerinnen abzugeben, als er einkaufen kann. Hält man Boqete dagegen nur über die Finanzen im Verein und versucht es irgendwie nochmals ohne Übersicht und Überzeugung, bereitet man sich auch nur unnötiges Kopfzerbrechen und Baustellen. Aber auch das gehört zur Weiterentwicklung. Und nun wird man sehen, ob Bayern es besser hinbekommt als Frankfurt und Wolfsburg, die ja bekanntlich an der Sättigungsgrenze mit immer besserem Spielermaterial eher das Gegenteil als immer bessere Mannschaften produziert haben. Und bei Frankfurt könnte sich Platz 3-5 als eine äusserst kühne Ansage erweisen, die womöglich bald nach unten korrigiert werden dürfte. Bisher hat man noch mit der CL-Teilnahme Attraktivität für Spielerwechsel erzeugen können. Das fällt nicht nur ab jetzt weg, sondern bewirkt das Gegenteil. Wenn Spielerinnen mit dem Ziel früher von anderen Clubs in Richtung Frankfurt gewechselt sind, werden einige nun irgendwann erkennen müssen, dass es bei ihren “alten” Clubs unter Umständen inzwischen besser wäre. Und wenn zB Freiburg nicht nur Bahnhof versteht (s.u.) , dann kann der SC nun auch eine interessantere Alternative als Frankfurt abgeben.

Dzeni Maroszan nach Lyon

Bei jedem Trainerwechsel konnte man hoffen, dass er Maro vielleicht weiter hilft auf dem Weg vom Talent zur Topspielerin. Die Hoffnungen haben sich leider nach und nach traurigerweise stets als falsch erwiesen. Und ausgerechnet der Trainer aus Lyon wird es auch kaum können. Allerdings kommt die vielleicht ultimative Chance durch die Spielerinnen bei Olympique zustande. Denn jetzt wird Maroszan zwar fast nie mehr in Vereinsspielen beansprucht. Und in der Nationalelf scheint eigene Weiterentwicklung ja auch offiziell kaum eine Option. Da wird ja immer betont und manchmal bedauert, dass man eben mit dem azuskommen muss, was die Vereine an Spielermaterial entwickeln. Bleibt einzig das Training in Lyon, wo es eine Chance gibt, dass die starke Konkurrenz sie aus der Mannschaft spielt, wenn sie weiterhin nicht in die passende Rolle findet. Eine vage Chance, aber vielleicht ein letzter Strohhalm.

Lyon spielt zumeist mit 3 Spitzen. Da hat sie Hegerberg und LeSommer vor sich und müsste sich aktuell rechts gegen Thomis oder evtl Bremer durchsetzen. In einer Mittelfeldrolle mit nur 3 Spielerinnen würde sie die inzwischen ordentliche und kompakte Organisation von OL im Spiel gegen den Ball selbst gegen die Top4 in Frankreich empfindlich und spürbar schwächen. Das wird spannend.

Allerdings ist das eben in Lyon so eine Sache mit der Erkenntnis. Selbst mit bescheidenen Mitteln hat man ja im CL-Endspiel 2013 Lotta Schelin schon als grossen Schwachpunkt in der OL-Offensive erkennen können (in der gewählten Rollenverteilung). Da braucht man in Lyon schon mal 2-3 Jahre bis das Denken umsetzt, was das Auge sieht, wenn das Gesehene nicht dem Wunschdenken entspricht. Wenn man auch Maros Möglichkeiten erst in 2-3 Jahren erkennt, dann wird das noch viel interessanter. Bisher hat es aber noch gar nie jemand.

Anna Gasper nach Turbine Potsdam

Logisch wollte der Turbine-Meistertrainer letzte Saison einen guten Ausstand und hat es nachvollziehbarerweise zum Schluss seiner Laufbahn noch einmal krachen lassen auf der Ausgabenseite. Sand kann ja auch ein bisschen etwas zahlen und dort 3 Leistungsträgerinnen wegzuholen war sicher schon nicht ganz billig. Aber erstmals hat man auch im Frankfurter Nationalspielerinnenpool “gewildert”. Und eine Australierin zu verpflichten, an der laut Turbine-Aussage viele andere Vereine interessiert waren, und die ins WM-Top-Team gewählt wurde war sicher auch nicht ganz billig. Zum Schluss also doch noch mehr als eine halbe Mannschaft aus gestandenen Spielerinnen (Schmitz und Makanza kamen ja auch noch) mit klingender Münze eingekauft und die Abkehr von der jahrelangen Tradition. Dass dann Tori Schwalm allen Neuzugängen einzig bis auf Svenja Huth zeigt, dass die eigene Jugendabteilung manchmal doch besseres produziert, könnte man Ironie des Schicksals nennen. Ganz besonders wenn man bedenkt, dass Schwalm nicht zur extra zuvor eingerichteten Nachwuchs-Fördergruppe gehörte.

Nun also wieder kleinere Brötchen? Anna Gasper ist schnell und technisch und spielerisch sehr talentiert und ein Wechsel zu Potsdam wird ihr gut tun. Da kann sie besonders gut an ihrer Schwäche arbeiten: dem Duchsetzungsvermögen und der Robustheit. Je besser sie das hinbekommt, desto mehr Grund zur Freude. Da ist viel möglich, aber auch noch einiges zu tun.

Sara Björk Gunnarsdottir nach Wolfsburg

Ein irgendwie “typischer” Wolfburg-Wechsel? Weiterhin scheinen andere Kräfte im Verein und der Trainer leicht gegenläufige Verpflichtungen zu tätigen, insbesondere im Hinblick auf spielerische und kämpferische Lösungen. Noch dazu hat man mit Boussaglia und auch Bernauer bereits jetzt schon zu viele ähnliche Spielertypen für die gleiche Position an Bord. Bei einheitlicher und vernünftger Personalplanung müsste man eigentlich daraus totsicher schliessen, dass von den genannten mindestens eine bereits ihren Abschied angekündigt hat. Eigentlich. Ob der Wechsel eine Verstärkung darstellt, wird man sehen müssen. Die Leistungsunterschiede sind wohl kaum so gross, dass nicht unvorhersagbare Einflüsse wie zB das Verständnis und die Synergie mit den anderen benachbarten Spielerinnen dabei die entscheidende Rolle spielen.

Lena Schrum, Rachel Rinast und Nina Ehegötz nach Leverkusen

Schrum kann man mangels TV-Infos nicht beurteilen. Rinast und Ehegötz sind tolle Verstärkungen für Bayer und passen auch zur Ausmerzung von Schwächen. Besonders Rinast kann sehr viel Energie auf den Platz bringen und Ehegötz ist im Angriff auch für gute Abwehrspielerinnen im 1:1 eine Gefahr. Allerdings reisst der Verlust von Ewers auch ein grosses Loch, so dass unter dem Strich noch nichts gewonnen ist.

Carolin Simon nach Freiburg

Freiburg ist ja schon das mit Abstand jüngste Team der Liga. Mit weitem Abstand. Wenn man nach Jahren der Vereinszugehörigkeit rechnet. Zu Beginn der Saison war fast keine Feld-Stammspielerin länger als 2 Jahre in der Retorten-Truppe. (Starke = 3) Auch die Leistungen sehen ja öfter wie ausgewechselt aus. Oder wie öfter ausgewechselt? Dabei sind in der Zeit auch viele Spielerinnen gekommen und gegangen, oder umgekehrt (wie zB Savin, Igwe, Störzel, Gidion, Clark, Wilde, Bangerter …) Und mit Arnold, Banecki, Makas, Fellhauer kommen Langzeitverletzte vielleicht? hoffentlich wieder zurück. Grosser Spielerbahnhof Freiburg.
Wenn man darüber nachdenken will, könnte man sich fragen, ob das gut ist zum Beispiel, oder warum das so ist. Ersteinmal ist aber die Frage, wer darüber nachdenkt. In Freiburg. Weil man eigentlich darauf kommen müsste, dass es besser wäre, ein paar weniger erstklassige zu holen, statt eines Bahnhofs aus ziemlich guten einzurichten.
Ist die naheliegende Variante schwer zu erkennen, das Gehalt von 2 oder 3 Guten auf eine einzelne Erstklassige umzuverteilen? Das Problem ist, was man machen soll, wenn man nicht erkennt, wer wirklich erstklassig ist, und man statt dessen auf das Urteil anderer baut, und eben alle nimmt, die schon einmal bei einem Top-Verein nahe dran waren oder U-Nationalmannschaft?
Besonders unsichere Leute stochern dann lieber weiter im Nebel, statt jemand Kompetenten um Rat zu fragen. Da gäbe es in Freiburg genug. Wohl selbst in der Männerabteilung des SC, was für einen Bundesligisten ja auch die Ausnahme ist, wo nicht selten die inkompetenten Kumpels von gestern als “Scouts” gute-Kohle-wenig-zu-tun-und niemand-prüft Jobs zugeschustert werden, was oft ein Bakschisch einbringt.
Immerhin langfristig erfolgversprechend, statt der 2.Reihe der U20 die erste Reihe der U17 abzugrasen.
Caro Simon ist sicher auch keine Schlechte. Es gibt aber wenige Spielerinnen in der Bundesliga, deren Eigenschaften sich so stark ähneln wie Verena Aschauer und Caro Simon. Und in der Zwischenzeit wurde der Abschied von Aschauer und Lahr bekanntgegeben. Dann ist das zumindest von der Seite her nachvollziehbarer. Kommt eben immer drauf an, ob Simnon geholt wurde, weil die beiden gehen, oder die beiden gehen, weil Simon geholt wurde.

 

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